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Aktuelles

Coronavirus (COVID-19)

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus (COVID-19) wurde zur Klärung häufig gestellter Fragen seitens der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen eine FAQ-Liste erarbeitet, welche laufend - auch aufgrund Ihrer Fragestellungen - ergänzt werden.

Weiters wurde auch ein Leitfaden mit wichtigen Informationen und Handlungsempfehlungen erstellt.

Sofern der individuelle Arbeitsvertrag keine Vereinbarung bzgl. Homeoffice-Tätigkeiten enthält und kein entsprechender schriftlicher Zusatz zum Arbeitsvertrag geschlossen wurde, ist eine Homeoffice-Vereinbarung zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen notwendig. Für die Vereinbarung von Homeoffice mit ArbeitnehmerInnen in zt:Büros kann eine von der Bundeskammer erstellte Mustervorlage verwendet werden.

Hier finden Sie Leitfäden, Mustervorlagen und Informationen für eine Vereinbarung von Homeoffice und COVID-19-Kurzarbeit, zur Baustellenabwicklung, Aussetzung von Konventionalstrafen und Verzugszinsen, zum Härtefallfonds und zum Hilfsfonds sowie FAQ's.

Weiters finden Sie hier die aktuellen Informationen aus den Bundesländern zu COVID-19.


LAND TIROL:


15.03.2020: Erklärung zur aktuellen Lage - Verkehrsbeschränkungen in Tirol
Bote für Tirol, Nr. 10c vom 15.03.2020 (Verkehrsbeschränkungen)

18.03.2020: Erklärung von LH Platter - Quarantäne für alle 279 Tiroler Gemeinden;
QuarantäneVO, LGBl 33/2020
QuarantäneVO, LGBl 34/2020

QuarantäneVO, LGBl 35/2020
QuarantäneVO, LGBl 41/2020

FAQ's zur QuarantäneVO für alle 279 Tiroler Gemeinden


19.03.2020: Landesstraßenverwaltung Tirol stoppt Baustellen

07.04.2020: Aufhebung der QuarantäneVO (35/2020), LGBl 44/2020

09.04.2020: INFORMATIONEN über Kollegialorgane der Gemeinden (Sitzungen, etc.) und Notbetrieb der Gemeindeämter sowie Schreiben von LR Tratter - COVID-19 und Bauverfahren

Voraussichtlich wird es mit Stichtag 18.04.2020 möglich sein, Gemeinderatssitzungen im Umlaufweg oder mit Videokonferenzen abhalten zu können. Der Krisenstab des Landes Tirol und das Büro von LR Tratter sind aktuell dabei, mit dem Verfassungsdienst abzuklären, inwiefern Verordnungen betreffend Raumordnungsverfahren zulässig sind. Insbesondere geht es dabei auch um die Rechtmäßigkeit von nachfolgenden Auflagefristen. Es wird dazu am 10.04.2020 ein weiteres Schreiben des Landes ergehen, das mögliche Abläufe darlegen soll. Sobald dieses Schreiben einlangt, werden wir dieses unverzüglich hier veröffentlichen.

10.04.2020: Schreiben von LR Tratter - COVID-19 und Auswirkungen auf Auflageverfahren

10.04.2020: Land Tirol nimmt Baustellenbetrieb kontrolliert wieder auf

11.04.2020: LR Tratter: „Arbeiten auf Baustellen unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen möglich“

17.04.2020: Tiroler COVID-19-Anpassungsgesetz, u.a. Änderung des TROG 2016 und Änderung der Novellen LGBl 110/2019 und LGBl 122/2019 zum TROG 2016

21.04.2020: Tiroler COVID-19-Fristenverordnung

21.04.2020: Tiroler COVID-19-Auflegungsverordnung

21.04.2020: Schreiben Abt. Bau- und Raumordungsrecht, COVID-19-Anpassungsgesetz, Infos bzgl. raumordungsrechtliche Auswirkungen

30.04.2020: Stufenweise Rückkehr zum Normalbetrieb in der Landesverwaltung

15.05.2020: Schreiben der Abt. Bau- und Raumordnungsrecht - Information betreffend Bauverfahren


Land Tirol – Förderung für Homeoffice-Arbeitsplätze


Die Tiroler Landesregierung unterstützt Tiroler Unternehmen Homeoffice Arbeitsplätze einzurichten sowie eine professionelle Kommunikation zwischen den Arbeitsplätzen und dem Unternehmensstandort sicherzustellen. Die Förderung beinhaltet für Beratungsservice und Hard- und Softwarekosten einen Einmalzuschuss bis zu € 2.500,-.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Tiroler Betriebe. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt. Die förderbaren Kosten sind nach unten mit € 500 und nach oben mit € 5.000 begrenzt. Für Beratungsleistungen sowie Softwarekosten können maximal 50% der förderbaren Kosten als Zuschuss beantragt werden, für IT-Hardware werden maximal 30% der Kosten gefördert, wobei die Hardware-Förderung pro Gerät mit max. € 300 begrenzt ist.

Die Förderungsrichtlinie tritt rückwirkend mit 11. März 2020 in Kraft und ist mit € 1,5 Millionen dotiert. Die detaillierte Richtlinien sowie die Antragstellung finden Sie hier.


LAND VORARLBERG:

Aktueller Sachstand in Vorarlberg

03.04.2020: VO über das Verlassen der Gemeinde Lech nach Außerkrafttreten der VO bzgl. Betretungsverbote für die Ortschaft Lech, Amtsblatt Vorarlberg 23/2020

10.04.2020: VO über die Aufhebung der VO über das Verlassen der Gemeinde Lech nach Außerkrafttreten der VO bzgl. Betretungsverbote für die Ortschaft Lech (23/2020), Amtsblatt Vorarlberg 25/2020.


Mikrokredite zur Sicherung der Liquidität

Neben dem Härtefallfonds des Bundes sorgen Land und Wirtschaftskammer Vorarlberg mit Haftungen für Mikrokredite für zusätzliche Liquidität.

Förderbar sind u.a. freiberuflich Tätige, mit Betriebsstätte in Vorarlberg.

Gewährt werden Haftungen zu Mikrokrediten bis zur Höhe von jeweils max. 10.000 Euro für Unternehmen. Die Haftung für Kredite an Unternehmen wird zu je 40 Prozent von Land und Wirtschaftskammer getragen. Die Laufzeit der Kredite beträgt max. 36 Monate (davon max. 6 Monate tilgungsfrei). Voraussetzung für die Gewährung der Haftung des Landes ist, dass die Bank die Haftung für die restlichen 20 % des Kredites übernimmt und sich der Zinssatz für den Kredit auf max. 1,50 % p.a. beläuft.

Unternehmen können Anträge ab sofort und ausschließlich über die Vorarlberger Regionalbanken (BTV, Hypo, Raiffeisen, Sparkassen, Volksbank) gestellt werden. 

Corona_Antrag_Unternehmen_Mikrokredit.pdf (0.13 MB)
Corona_Richtlinie_Unternehmen_Mikrokredit_02042020.pdf (0.11 MB)
 

Kontaktinformationen:
Jürgen De Costa
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Landhaus A-6901 Bregenz
T +43 5574 511 26112
juergen.decosta[at]vorarlberg[dot]at


Leserbrief von Präsident Vogl-Fernheim und SV Höller

„Kammer-Vorstände berufen gegen MCI-Ausschreibung“ (04.02.2020) und „Neubau des MCI vorerst auf Eis“ (05.02.2020)

Nun sollen also wieder die Architekten schuld sein, dass das Projekt MCI nicht in die Gänge kommt. Einige Kollegen haben Einspruch gegen die neuerliche Ausschreibung erhoben. Das ist ihr gutes Recht. Die einstweilige Verfügung seitens des Landesverwaltungsgerichts zeigt, dass ihre Einwände fundiert sind. Als Vertreter der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg und als Kollegen sehen wir es nicht als unsere Aufgabe, ihre Entscheidung weiter zu kommentieren.

Unter geht in der Berichterstattung und in der Debatte einmal mehr allerdings ein zentraler Punkt: Das nun vorgesehene Raumprogramm wurde gegenüber dem bei der ersten Wettbewerbsausschreibung geforderten empfindlich reduziert!
Trotzdem wird das damit kleinere Projekt (!) teurer (!), als das von den Architekten bei der ersten Ausschreibung berechnete. Um es also erneut ganz klar zu sagen: Gerade, weil die Architekten damals sehr genau gerechnet haben, wurde offensichtlich, dass um die ursprünglich vorgesehene Summe ein Gebäude dieses Ausmaßes nicht gebaut werden kann! Das nun den Architekten anzukreiden, finden wir unmoralisch.

Die Kammer der ZiviltechnikerInnen, die Funktionäre und die Architektenschaft pflegen einen intensiven Dialog mit den Entscheidungsträgern und haben auch in schwierigen Situationen aktiv das Gespräch gesucht. Unser Bestreben besteht darin, qualitätvolle Verfahren für alle Beteiligten und zum Wohle der Gesellschaft zu erzielen. Selbstverständlich agieren wir Architekten verantwortungsbewusst, maßvoll und ressourcenschonend im Sinne des Steuerzahlers.

Tirol hat in den letzten Jahrzehnten bewiesen, wie ergiebig und fruchtbar das gemeinsame Ringen um eine hohe Bauqualität bei öffentlichen Gebäuden ist – mit Verfahren, die zukunftsfitte und langlebige Bauten ermöglichen. Der auf Vertrauen und Wertschätzung basierende Austausch zwischen der Architektenschaft und der öffentlichen Hand hat zu gelungenen Verfahren und herausragenden Lösungen geführt. Es sollte auch den Entscheidungsträgern ein Anliegen sein, diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen. Die Exzellenzschmiede MCI, ihre künftigen Nutzer, die Tiroler Bevölkerung haben die beste und eine nachhaltige Lösung verdient!

Architekt DI Hanno Vogl-Fernheim
Präsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg

Architekt DI Christian Höller
Vorsitzender der Sektion ArchitektInnen, Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg


Wettbewerbs- und Vergabekonsulenten – Kostenloser Service für AuftraggeberInnen, Mitglieder und VerfahrensbetreuerInnen

Seit über einem Jahr sind die neuen Wettbewerbs- und Vergabekonsulenten bereits tätig.

Architekt DI Lukas Mähr unterstützt die Agenden der Sektion ArchitektInnen im Wettbewerbswesen (wettbewerbskonsulent[at]kammerwest[dot]at), Zivilingenieur DI Stephan Bstieler steht für die Sektion IngenieurkonsulentInnen bei Ingenieurvergaben zur Verfügung (vergabekonsulent[at]kammerwest[dot]at).

Im Architektur-WB-Wesen erfolgt bei Verfahren, die in Abstimmung mit der Kammer stattfinden und eine faire und partnerschaftliche Abwicklung vorsehen, eine Kooperation. Zukünftig soll eine entsprechende Kooperation auch bei Ingenieurvergaben stattfinden.

VerfahrensbetreuerInnen von Ingenieurvergaben können sich jederzeit, insbesondere bei schwierigen Ausschreibungen, an DI Bstieler zur Unterstützung und Prüfung der Ausschreibung auf Vereinbarkeit mit den Vorgaben der Kammer wenden. Bei Einhaltung dieser Vorgaben erfolgt in Abstimmung mit den jeweiligen FG-Obmännern bzw. Stellvertretern eine Freigabe bzw. Kooperation.

© SAAL/Architekturstudio und © DieFotografen
WBVK Arch. DI Lukas Mähr (links) und WBVK DI Stephan Bstieler (rechts).


Baukulturelle Leitlinien des Bundes

Um künftig eine aktivere Rolle bei der Entwicklung der heimischen Baukultur spielen zu können, wurden vom Ministerrat im August 2017 die Baukulturellen Leitlinien beschlossen. 

Diese gliedern sich in folgende Bereiche:

  • Orts-, Stadt- und Landschaftsentwicklung
  • Bauen, Erneuern und Betreiben
  • Prozesse und Verfahren
  • Bewusstseinsbildung und Beteiligung
  • Wissenschaft und Kompetenzverteilung und
  • Lenkung, Kooperationen und Koordinationen.

Ergänzt wird das Konzept durch ein Impulsprogramm, welches konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Leitlinien beschreibt.


Adresse
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+43 (0)512 588 335
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